O. König
Startseite Startseite Kontakt Kontakt Login Login Sitemap Sitemap
Vita Medizinische Spezialgebiete
Wissenschaftliche Tätigkeiten Medizin und Kunst
Lehrtätigkeit
 German  English  France  Spain  Russia

Medizinische Spezialgebiete



Hörstörungen

Hörstörungen, Tinnitus und Schwindelerkrankungen haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Besonders betroffen sind Berufsgruppen und Menschen, bei denen Hören und Verstehen sehr wichtig ist, aber auch Säuglinge und Kinder , bei denen Hörstörungen nicht ausreichend früh erkannt werden. Körperliche und psychische Streßfaktoren sind von zunehmender Bedeutung.

Folgendes diagnostisches und therapeutisches Vorgehen bietet sich an:
  • Ausführliche Anamnese unter Berücksichtigung körperlicher Beschwerden und psychischer Faktoren
  • Diagnostik: HNO-Untersuchung und Funktionsprüfungen des Außen-, Mittel- und Innenohres (Audiometrie, OAE, BERA, ENG), Bildgebung mit CT (Coputertomographie) und MRT (Magnetresonanztomographie) eventuell Blutuntersuchungen und psychologische Diagnostik
  • Schulmedizinische Soforttherapien: (Infusionen mit durchblutungsfördernden, die Fließeigenschaften des Blutes verbessernden Medikamenten sowie Cortison, des weiteren die Gabe von sogenannten "freien Radikalfängern" wie Vitamin-C, Vitamin-E und Alpha-Liponsäure) sowie naturheilkundliche Verfahren (hämatogene Oxydationstherapie (HOT) mit pflanzlichen und homöopathischen Medikamenten), Akupunktur
  • Hörverbesserung: Einsatz von Hörgeräten und Tinnitusgeräten
  • Psychotherapeutische Verfahren: Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen in Kombination mit Streßverarbeitung, Hypnotherapie, tiefenpsychologische Gesprächstherapie. Auf Wunsch auch Retraining-Therapie zur Tinnitus-Verarbeitung


Hörstörungen sind mit umfassenden Einschränkungen in allen Alltagsbereichen verbunden. Insbesondere bei hörgestörten Neugeborenen und Säuglingen ist mit Entwicklungsverzögerungen und dem Zurückbleiben von Sprache und geistiger Entwicklung gegenüber hörgesunden gleichaltrigen Kindern zu rechnen. Daher sollten alle Neugeborenen bereits einer Diagnostik zum Ausschluß einer Hörstörung unterzogen werden (OAE im Rahmen des Neugeborenenscreenings, ggf. BERA). Dies gilt insbesondere dann, wenn familiäre Risikofaktoren vorliegen, oder wenn es in der Schwangerschaft zu Infektionskrankheiten oder anderen Komplikationen gekommen ist. Auch ein während der Geburt auftretender Sauerstoffmangel kann zu bleibenden Hörstörungen führen.

Ziel meiner ärztlichen Tätigkeit ist daher, Neugeborene, Säuglinge und Kleinstkinder möglichst frühzeitig auf eine möglicherweise bestehende Hörstörung zu untersuchen. Bei Vorliegen einer Hörstörung werden die weiteren diagnostischen und therapeutischen Schritte (Bestimmung von Typ, Schweregrad und Ursache der Hörstörung, ggf. notwendige Hörgeräteversorgung, ggf. operative Versorgung mit Innenohrimplantaten inklusive Vorbereitung und Nachsorge, Hör- und Sprachtherapie, Vorbeugemaßnahmen und Elternberatung) in enger Kooperation mit einem hochkompetenten Netzwerk von Partnern anderer medizinischer Fachrichtungen und Spezialgebiete (Kinderheilkunde, Humangenetik, Entwicklungs-, Neuro- und Verhaltenspsychologen, Biologen, Sprachwissenschaftler, Ingenieurwissenschaftler, Logopäden, Hörgeräteakustiker) durchgeführt, um eine Versorgung der betroffenen Kinder auf höchstem Niveau zu erreichen.

Hörstörungen bei Erwachsenen sind überwiegend durch zunehmendes Alter im Sinne einer Altersschwerhörigkeit und durch Lärm verursacht. Lärm birgt große Gefahren für unser empfindlichstes Sinnesorgan, das Gehör. Durch beruflichen Lärm bedingte Hörstörungen sind mit 6500 Fällen pro Jahr die häufigste Berufskrankheit. Besorgniserregend ist auch die Zahl der Hörschäden durch so genannten Freizeitlärm. Dazu zählen Silvesterböller, die in der Nähe des Ohres explodierend zu einem Knalltrauma mit bleibendem Hörverlust und ggf. auch zu sehr unangenehmen Ohrgeräuschen (Tinnitus), gelegentlich auch zu Schwindel, Trommelfellzerreißung und Schädigung der Gehörknöchelchenkette führen können. Als potentiell gehörschädigend müssen auch Walkman und MP3-Player betrachtet werden, wenn deren Ausgangsschalldruckpegel mehr als 100 dB (A) beträgt.

Erwachsene Hörgestörte profitieren ebenfalls von dem bereits dargestellten Kompetenznetzwerk und von meinen langjährigen Erfahrungen auf diesem Gebiet. Durch das komplette Angebot der Diagnostik von Störugen des Mittelohres, des Innenohres und des Hörnerven kann sehr differenziert auf die Erkrankung des einzelnen Patienten eingegangen werden. Es besteht die Möglichkeit, den Hörverlust mit Hörgeräten auszugleichen. Im Bedarfsfall ist eine medikamentöse Akuttherapie bei plötzlichen Verschlechterungen möglich. Auch Körperliche und psychische Streßfaktoren werden berücksichtigen.

Logo ©2005 Dr. O. König, Impressum